Warum es fast zu einem Schimpfwort geworden ist, Influencer genannt zu werden Der schlechte Ruf der Influencer und warum viele Männer keine Influencerinnen daten wollen

Warum es fast zu einem Schimpfwort geworden ist, Influencer genannt zu werden
Die Idee dafür diesen Post zu schreiben hatte ich, als ich immer wieder hörte, dass auf Singleseiten immer mehr Bilder auftauchten, welche von Männer gepostet wurden, die folgende Situation beschrieben:
Ein Pärchen trifft sich zu einem ersten Date und der Mann fragt die Frau:
“Was machst du beruflich”?
Die Frau erwidert, dass sie Influencerin ist.
Darauf erwidert der Mann: „Macht nichts – ich kann auch nichts”
… und fügt naserümpfend hinzu: “Hast du keinen richtigen Beruf erlernt?”
Befragt man vor allem Männer, was sie von Influencerinnen halten, sind die Reaktionen zumeist ziemlich ablehnend bis böse. Kaum einer möchte mit einer Influencerin zusammen sein oder sich gar mit einer treffen, so erzählten sie
 
Teilweise findet man in den Männer-Profilen auf Singleseiten schon die Anmerkung, dass Influencerinnen Ihnen nicht gar nicht erst schreiben brauchen. Das scheint aber nur die Spitze des Eisberges zu sein, denn auch ausserhalb von Singleseiten scheinen die Influencerinnen sich immer weniger Beliebtheit in der Männerwelt aber auch generell bei den Menschen zu erfreuen. Ich habe mich gefragt, warum das so ist, und woher diese krasse Kehrtwende in Bezug auf die Beliebtheit der Influencer kommt. Mehr dazu folgt an späterer Stelle in diesem Post.

Der schlechte Ruf der Influencer und warum es fast zu einem Schimpfwort geworden ist, Influencer genannt zu werden

Bevor ich begann diesen Post zu schreiben, habe ich mal gegoogelt was wikipedia unter dem Begriff Influencer versteht. Was ich dort las, erstaunte mich teilweise, aber gibt auch genau das wieder, was viele Menschen heutzutage unter einem Influencer in Verbindung bringen.

Hier ein kleiner Auszug aus Wikipedia:

“Als Influencer (von englisch to influence ‚beeinflussen‘) werden seit den 2000er Jahren Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen (sogenanntes Influencer-Marketing).”

Influencer sind also Menschen die eine gewisse Präsenz auf Social-Media-Kanälen haben und auf sozialen Medien werben oder solche die zumindest für Werbung in Frage kommen. Nun muss man bedenken, die meisten die dafür in Frage kommen, werben natürlich auch. Ich kenne kaum einen Influencer der für Werbung in Frage komme, also die Möglichkeit hat Geld durch Werbung verdienen zu dürfen und das dann nicht in Anspruch nimmt. Somit kann man sagen: Ein Influencer ist ist also in der Regel ein Mensch der Geld auf den sozialen Medien durch Werbung verdient. Das mit dem hohen Ansehen der Influencer (wie Wikipedia es beschreibt) war tatsächlich mal so, hat sich aber anscheinend grundlegend geändert. Aber dazu später mehr.

Weiter heisst es in Wikipedia:

“Kritik und Rechtslage in Deutschland

Die Hauptkritik gegen den Einsatz von Influencern ist die Verbreitung von Schleichwerbung. In Deutschland ist nach § 5a Abs. 6 UWG Schleichwerbung unzulässig, weil jede Werbemaßnahme so beschaffen sein muss, dass ihr werbender Charakter von den Angesprochenen erkannt werden kann.[14] Ende Januar 2019 wurde vor dem Landgericht Karlsruhe eine vom Verband Sozialer Wettbewerb nach § 3a UWG gegen die Influencerin Pamela Reif erhobene Unterlassungsklage wegen des Vorwurfs der Schleichwerbung verhandelt.[15] Dabei wurde entschieden, dass das Verlinken von Hersteller-Accounts mittels Social Tagging in den Instagram-Posts eine „geschäftliche Handlung mit kommerziellem Zweck“ darstelle und daher als Werbung gekennzeichnet werden müsse.[16] Ende April 2019 entschied das Landgericht München im Fall einer Klage des gleichen Vereins gegen Cathy Hummels, dass es sich bei ungekennzeichneten „privaten“ Beiträgen zwar ebenfalls um geschäftliche Handlungen handle, aber wegen fehlender Bezahlung nicht um Schleichwerbung.[17]

Kritisiert wird auch, dass das „echte“ Leben der Influencer von dem in den sozialen Netzwerken wie Instagram dargestellten schillernden Leben abweiche, woraus ein Glaubwürdigkeitsproblem resultiere. Influencer haben oft schon Erfolg, ohne einen beruflichen oder schulischen Abschluss zu haben,[18] weshalb deren Professionalität angezweifelt wird, auch angesichts unseriöser Praktiken des Follower- und Likekaufs.[19][20] Auch die Auftraggeber von Influencern selbst sehen den Einsatz mitunter kritisch und distanzieren sich zunehmend von dieser Praktik, da es einen „kaum messbaren direkten Impact“[21] gebe. Jörg Schieb stellt fest, das Influencer zunehmend Avatare sind, dabei beschreibt er diese als CyberModels. Für geschäftliche Zwecke sind diese CyberModels, lt. Schieb attraktiv weil damit Reisespesen und Fotografenkosten entfallen.[22]”

Quelle: Wikipedia

Ich stimme der Kritik in Bezug auf die Schleichwerbung zu. Viele Influencer deklarieren Werbung gar nicht, oder so dezent, dass es kaum oder gar nicht ins Auge fällt. Sie wissen, dass das Schalten von Werbung, vor allem wenn es zu häufig geschieht, bei Ihren Followern nicht gut ankommt, und dass diese Ihren Account irgendwie quasi wertloser und dessen Inhalt unglaubwürdiger erscheinen lässt. Mir fielen dazu keine anderen Begrifflichkeit ein als “wertloser” und unglaubwürdiger”, aber ich glaube diese beschreiben das was ich meine recht gut.

Zurück zu Wikipedia:

Auch ist hier der letzte Absatz sehr interessant. Sogar auf Wikipedia wird das geschrieben, was man in letzter Zeit immer wieder von vielen Menschen in Bezug auf das Thema Influencer hört und liest. Hier also nochmals der Auszug aus diesem Abschnitt:

“Kritisiert wird auch, dass das „echte“ Leben der Influencer von dem in den sozialen Netzwerken wie Instagram dargestellten schillernden Leben abweiche, woraus ein Glaubwürdigkeitsproblem resultiere. Influencer haben oft schon Erfolg, ohne einen beruflichen oder schulischen Abschluss zu haben,[18] weshalb deren Professionalität angezweifelt wird, auch angesichts unseriöser Praktiken des Follower- und Likekaufs.[19][20] Auch die Auftraggeber von Influencern selbst sehen den Einsatz mitunter kritisch und distanzieren sich zunehmend von dieser Praktik, da es einen „kaum messbaren direkten Impact“[21] gebe.”

Soweit also die Definition von einem Influencer auf Wikipedia. Das Infleuncertum scheint somit sogar laut wikipedia auf dem absteigenden Ast zu sein und bald wird man wohl kaum noch Geld mit Werbung auf Social-Media-Kanälen verdienen können. Zudem wird explizit darauf hingewiesen, dass Influencer Erfolg haben, ohne einen beruflichen oder schulischen Abschluss zu haben. Ist das wirklich so? Und wenn das so ist, wäre das so schlimm? Ich meine, ich habe beispielsweise Reinigungskräfte kennengelernt, die oftmals aus einem anderen Land kamen und keinen Schulabschluss oder gar eine Berufsausbildung haben. Sie machen Ihre Arbeit und die machen sie gut. Und das ist doch die Hauptsache. Muss man also unbedingt Schulabschluss und Berufsausbildung nachweisen können, um etwas gut zu können? Ich glaube, das ist nicht immer der Fall. Und wenn man einen Weg gefunden hat, bei dem man ohne Schulabschluss und ohne eine Berufsausbildung zu besitzen, Geld zu verdienen kann, dann ist das doch erst mal eine gute Sache. Zumindest solange man niemanden dabei betrügt oder schadet. Das scheint aber genau die Kritik zu sein an die werbenden Influencer. Man unterstellt Ihnen, dass sie für Dinge in den höchsten Tönen werben, die sie selbst vermutlich selbst nie ausprobiert haben oder sie gar nicht so toll finden, wie sie es vorgeben. Das empfinden die Menschen als Betrug. Schließlich belügen sie damit Ihre treuen Follower indem sie sie dazu verleiten, sich das beworbene Produkt zu kaufen. Schaden könnten die Influencer also dann den jenigen, die Ihnen all die Produkt-Versprechungen glauben sich diese Produkte kaufen und wenig später vielleicht enttäuscht feststellen, dass sie nicht halten was versprochen wird.

Generell kann man zudem sagen: Wenn jemand hauptsächlich mit dem werben von Produkten sein Geld verdient, dann hat das irgendwie immer einen schalen Beigeschmack.

Was bezwecke ich überhaupt mit diesem Post?

Ich möchte näher beleuchten, warum das Ansehen der Influencer so gelitten hat.

Ausserdem möchte ich in diesem Bericht verdeutlichen, dass es nicht nur die Sorte von Influenzer gibt, die so massiv in Verruf geraten sind, sondern auch jene mit richtig guten Content und die nicht für jeden “Mist” werben. Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass hinter Werbeposts teilweise richtig viel Arbeit stecken kann und dass sie nicht immer leicht verdientes Geld sind.

Mein Anliegen mit diesem Post ist es ausserdem, allen die sich in diesen Influeuncer-Accounts verloren haben, sich ständig mit ihnen vergleichen und sich dabei richtig schlecht fühlen, klar zu machen, dass diese Schein-Welten Ihnen auf Dauer nicht gut tun. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Besuche auf diesen Instagram-Scheinwelten süchtig machen können. Es kann daraus eine richtige Sucht entstehen.

Auf meinen Recherchen/Umfragen zum Thema Influenzer habe ich zudem einige für mich sehr interessante Meinungen erhalten, die ich mit Euch teilen möchte. Es scheint, dass die Menschen immer kritischer werden und diese ganze gefakte Welt der Influencer genau beäugen und sie nicht mehr so glorifizieren wie einst in Ihren Anfängen. Dazu aber später mehr. 🙂

Die Influencer haben also einen denkbar schlechten Ruf, obwohl es noch einige gibt die richtig guten Content bieten. Aber die gehen in der Masse an selbstdarstellerischen Influencern die sich in den Luxus-Traum-Welten zeigen unter.

Es scheint heutzutage also schwer geworden zu sein, sich als Influencer aus der Masse herauszuheben. Im Grunde werden alle Influencer über einen Kamm geschert, so scheint es und das finde ich sehr schade.

 

Warum es fast zu einem Schimpfwort geworden ist, Influencer genannt zu werden

Ich weiss noch, dass es noch vor einigen Jahren „in“ war sich als Influencer zu bezeichnen. Influencer wurden bewundert und gefeiert. Das scheint heute – wie bereits erwähnt – jedoch ganz anders auszusehen. Heute schämen sich viele fast schon dafür, wenn sie gefragt werden womit sie Ihren Lebensunterhalt verdienen und sie zur Antwort geben müssen, dass Ihre Brötchen als Influencer verdienen. Für viele Menschen ist das posten von Werbung und anderen Dingen keine Tätigkeit, kein Beruf mit dem man “ehrenwert” und “stilvoll” sein Geld verdient.

Diese Kehrtwende des Blickwinkels auf die Influencer, lässt sich schon seit einiger Zeit beobachten und viele Experten sagen voraus, dass es dieses ganze Influencertum bald gar nicht mehr oder ganz anders geben wird. So werden Stimmen immer lautet die sagen, dass man sich als Influencer schon mal eine andere Tätigkeit suchen sollte mit der man seinen Lebensunterhalt verdienen kann.

Wenn der Influencer diese Bewegung, die sich mehr und mehr in eine ganz andere Richtung bewegt, jetzt nicht wahrnimmt, er diese nicht mitgeht, wird er früher oder später das Nachsehen haben und nicht mehr die Einkünfte durch Werbung ect. erzielen können, die er gewohnt war. Denn auch in der Werbeindustrie geschieht gerade Step by Step ein Umdenken und auch sie wird sich andere Optionen suchen, um für Ihre Produkte zu werben. Vielleicht bauen sie in Kürze nur noch auf die Influencer, die glaubwürdig wirken. Ich glaube, dass man in Zukunft auf die Influencer setzen wird, sie ohne diese unangenehme Selbstinzenierung und dem ständigen Zeigen von Scheinwelten wo alles wunderschön und luxuriös ist auskommen.

Diese Selbstinszenierung gefällt evtl. nur den Hardcore-Fans des jeweiligen Influencers. Also Jenen die eh schon wirklich ALLES fantastisch finden was ihr Star so zeigt. Diese Menschen sind oft absolut unkritisch und glorifizieren alles was ihr Star zeigt oder tut. Sie kritisieren ihren Star nicht. Das gefällt dem Star/Influencer natürlich. Aber wenn er keine Kritik bekommt oder gar animmt,  kann er sich auch nicht weiterentwickeln. Kritik ist bei sehr vielen Influencern nicht erwünscht und so wird jede kritische Stimme gnadenlos als Neidkommentar abgetan und zumeist gelöscht. Der Account muss “sauber” und ohne diese Form von kritischer “Beschmutzung” bleiben. Der Schein muss auch hier gewahrt werden. Influencer reagieren auf Kritik als hätten sie es hier mit der Pest zu tun und übersehen manchmal, dass gerade Kritik sie weiterbringen könnte. Wenn jemand ALLES lobt und was du tust, wird dich das kaum weiterbringen. Jedoch Kritik fühlt sich IMMER irgendwie unangenehm an und ohne Kritik schafft man sich seine schöne Welt die einem gefällt. Eine Welt in der man behütet ist und sich wohlfühlt.

So missachtet der Influencer kritische Stimmen von aussen, was dazu führen kann, das plötzlich alles zusammenbricht und dann irgendwann das große Erwachen kommt. Manch einer hat solches dann in Form von schlimmen Mobbingwellen erlebt. Mobbing ist natürlich ein absolutes No-Go. Mobbing geht gar nicht. Diese Wellen beginnen ganz leise und unbemerkt und wenn der Influencer nicht aufmerksam bleibt, dann können sie zu einem riesig Sturm werden und alles niederwalzen. Diese Unzufriedenheiten (Wellen) scheinen dann zu entstehen, wenn der Influencer zu sehr abzuheben scheint und sich selbst mehr und mehr glorifiziert. Das mag in Form von selbstüberhöhenden Worten passieren, aber auch wenn er sich glorifizierend  posend auf Bildern gibt. Das mögen die Menschen in der Regel nicht und dieses selbstglorifizierende Posen erlaubt man nur den ganz großen Stars (Hollywoodstars). All jene die ein solches Stargepose auf ihren kleinen oder mittelschweren Account nachzuahmen versuchen, sich als großer Star geben, werden im Grunde belächelt und irgendwann gemobbt werden. Die Öffentlichkeit schaut genau hin und das nicht nur wohlwollend.

Es ist somit auch nicht ganz einfach ein Influencer zu sein. Man bietet so viel Angriffsfläche und es scheint als warten manche Zuschauer oder gar Follower nur darauf, dass der Influencer einen Fehler begeht um ihn anzugreifen. Dann springen sogar jene Follower auf diesen Hasszug auf, die ihren Star noch Stunden vorher gelobt, verteidigt und glorifiziert haben. Man schwimmt halt gern mit der Masse und wenn es etwas zum “draufprügeln gibt” dann wird mitgeprügelt. Das ist kein schönes Verhalten, und es ist widerlich zu beobachten, wie sich Menschen zusammenrotten um andere “fertig zu machen”. Das Influencer sein, ist wie ein Pulverfass.

Kurz zurück zu den kritischen Stimmen der Zuschauen: Nun gilt es also auch als Influencer die kritischen Stimmen kurz zu prüfen. Man sollte und kann sich natürlich nicht jeder Kritik annehmen, denn oftmals handelt es sich tatsächlich um unkonstruktive Kritik die man sofort aussortieren sollte. So wie Aschenputtel es einst tat: Die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen. 🙂 Wenn ich jedoch jegliche Kritik missachte und so nicht bemerke, dass ich auf einem ganz falschen Weg bin, dann habe ich nachher vielleicht das Nachsehen. Als guter Influencer sollte, ich konstruktive Kritik immer ernst nehmen und sie kurz betrachten und reflektieren.

Nochmals kurz zurück zu den Anfängen…

Damals, als der Boom der Influencer (insbesondere auf Instagram) so langsam aufflammte, gab es viele Influencer die richtig guten, frischen Content boten und deren Besucherzahlen somit auch wuchsen und wuchsen. Schnell hat auch die Werbeindustrie bemerkt, dass der Influencer eine exzellente Werbeplattform bietet und es wurde den Influencern (ab einer gewissen Followerzahl) “viel” Geld dafür bezahlt, damit sie für Ihre Produkte werben. Natürlich wurden viele Menschen darauf aufmerksam, dass es hier “viel” Geld für relativ “wenig Mühe” zu verdienen gibt. Nicht, dass ihr mich falsch versteht: Ich weiss sehr wohl wie viel Mühe man aufwenden “kann” um einen Werbepost zu schalten. Der Zuschauer sieht oder bemerkt aber fast nie, welcher Werbepost mit viel Aufwand generiert und welcher nur schnell aus dem Ärmel geschüttelt wurde, sondern sieht und beachtet nur das Endergebnis. Im Auge des Zuschauers ist Werbung einfach nur Werbung und schnell verdientes Geld.

Ich möchte es nochmals betonen:

Ja, Werbung ist Werbung, das ist wohl wahr. Aber diese Werbeposts sind NICHT IMMER schnell verdientes Geld. Da gibt es Influencer, die schon allein in das Machen und Bearbeiten der Fotos / Videos sehr viel Mühe und Zeit investieren und da gibt es jene, die “nur” auf die Schnelle mal ein Bild vom Produkt schießen und ohne viel vorherige Bearbeitung das Bild posten und damit werben. Da wird also nicht unterschieden, der Zuschauer sieht nur das Endergebnis und nicht wie viel Mühe darin steckt. Auch wenn man noch so oft betont, dass viel Mühe und Zeit in einem solchen Post steckt/stecken kann – wird das vom Zuschauer nicht wahrgenommen. Die, die sich noch richtig viel Mühe mit Ihren Werbepost machen, gehen so gnadenlos unter, unter all den Werbeposts der Massen an Influencer und deren “schneller” Werbung. Womit ich einfach nochmals aufzeigen möchte, dass nicht mehr unterschieden wird, wer viel Zeit darein investiert und wer nicht. Das wird einfach nicht bemerkt und schon gar nicht wertgeschätzt. Warum auch?! Schließlich investiert der Influencer all die Zeit und Mühe um den Auftraggeber einen schönen Beitrag zu bieten, weil er dafür bezahlt wird.

Viele Menschen wollten also damals in den Anfängen der Influencer also auch schnell das “große” Geld mit “schnell generierten” Werbepost verdienen: Nun schossen sie wie Pilze aus dem Boden, all die heute bekannten und weniger bekannten Influencer, die auch ein Stück vom gut bezahlten Werbe-Kuchen abhaben wollten . Es wurde für Produkte geworben was das Zeug hielt. Vor allem die etwas bekannteren Gesichter hatten es leicht auf diesen Zug aufzuspringen. Teilweise schien das Ganze fast ausser Kontrolle zu geraten – Instagram wurde beispielsweise überflutet von Werbung.

Da wurde auf manchen einem Account teilweise innerhalb von zwei Wochen mehrmals eine neue Creme als ultimative Lieblingscreme beworben, die alle Spuren der Zeit verschwinden lässt. Der Zuschauer sieht das und denkt sich mit der Zeit, dass es doch nicht angehen kann, dass sein Influencer schon wieder ein neues Beautyprodukt angeblich intensiv getestet und als sein absolutes Lieblingsprodukt befunden hat. Der Influencer wird dann natürlich immer unglaubwürdiger je häufiger er solche engmaschigen Werbeversprechen gibt und je mehr Produkte und je überschwänglicher er sie bewirbt. Sein ganzer Content (sei er auch einigermaßen wertvoll) wird durch diese Art von Werbung irgendwie wertloser und quasi beschmutzt. Es gibt einfach so viele Influencer, die nur noch davon leben, dass sie werben und das auf ziemlich unglaubwürdige Art. Irgendwann nervt diese Werbung einfach nur noch. Zudem will der Zuschauer auch nicht verarscht werden und so wird er sich früher oder später von seinem Star abwenden, wenn er so penetrant und unglaubwürdig wirbt.

Insbesondere Instagram ist voller Accounts die zu einem großen Teil nur aus Werbung und Selbstdarstellung bestehen. Was sieht man da also: Eine unglaubliche Anhäufung virtueller Scheinwelten voller Lügen, voller Werbung und Selbstdarstellung. Und hier soll sich der Zuschauer auf Dauer noch wohlfühlen?

Wer bitte besucht solche Accounts noch regelmäßig? Sind die Menschen so unreflektiert?

Die Follower bestehen zum einen aus jenen Zuschauern, die diese selbstdarstellerischen und mehr oder minderbekannten Influencer brauchen, um einfach jemanden zu haben zu dem sie aufschauen können. Das sind Menschen, die im echten Leben zumeist keinen festen Stand haben und eine gewisse Führung benötigen, die sie im echten Leben nicht finden, da sie beispielsweise isoliert sind. Vielleicht ist Ihr Leben so trist und unschön, dass sie sich in diese virtuelle Scheinwelt flüchten müssen. Sie folgen ihrem Star und hinterfragen nichts oder nicht all zu viel was er tut und zeigt. Sie benötigen einfach nur ein Vorbild.

Und da sind auch jene, die diese Accounts einfach besuchen um sich eine gewisse Art der Inspiration zu suchen. Sie schauen sich die Bilder von den schönen Kleidern oder schönen Wohnungen – leckeren Kochrezepten oder Schminktips an und sind dann auch schon wieder weg. Sie setzen sich kaum mit den Texten des Influencers auseinander. Diese filtern sie weg. Man ist so übersättigt von all dem.

Dann gibt es jene Zuschauer, die diese Accounts im Grunde gruselig und schlimm finden. Menschen die nicht viel mit dieser Instascheinwelt und deren überschwänglichen Posern, Lügenwelten anfangen können und auch nicht wollen. Sie müssen da aber hinschauen, sei es auch nur kurz. Es ist fast so wie einige Menschen es bei einem Autounfall beschreiben: Keiner will wirklich da hingucken, weil es schrecklich ist was da passiert ist, aber man muss es sich dann doch irgendwie kurz anschauen.  Sie schauen also hin zu dieser Instascheinwelt und erkennen schnell um was es sich hier handelt: Um einer Welt voller Selbstinzinierung, Selbstdarstellung, Werbung und Schein. Und sie erkennen, dass die Menschen die sich hier auf eine solche Art und Weise bewegen fast immer Menschen sind, die die Bewunderung von außen benötigen um sich gut und wertvoll fühlen und zu können. Sie haben es nie gelernt, sich ohne die positive und gar bewundernde Rückmeldung von Außen gut und wertvoll fühlen zu können. So wird gepost und sich in Szene gesetzt was das Zeug hält, denn schließlich wollen sie von dem Zuschauer bewundert werden und da ist jedes Mittel recht. Es werden Filter benutzt, und unglaublich viel Aufwand in Schminke und die Outfits gesteckt. Der aufmerksame Zuschauer wird das schnell erkennen. Das sind zumeist sehr reflektierte Menschen, die genau wissen was da vor sich geht. Dass sind Beobachter die in der Regel selbstbewusst durchs Leben schreiten und diese Art des Scheins nicht benötigen. Sie können sich abgrenzen und wollen auf keinen Fall Teil einer solchen Scheinwelt sein.

Zu welcher Kategorie der Follower gehörst du?

Der schlechte Ruf der Influencer und warum es fast zu einem Schimpfwort geworden ist, Influencer genannt zu werden

Oliver Pocher und die Influencer

Vielleicht hat auch Oliver Pocher ein Stück weit dazu beigetragen, dass viele Menschen eine andere Sicht auf die Influencer entwickelt haben. Er hat ein ganz neues Bewusstsein für den Begriff Influencer geschaffen, indem er die Betrügereien (Fake-Gewinnspielen) einiger Influencer aufdeckte und sich lustig darüber machte, wie sich diese Zunft so gab. Er stelle ihre übertriebene Selbstdarstellung (Stargehabe) nach und imitierte dieses ständige peinliche “sichzeigenmüssen”  in Form von eigenartig wirkenden Posen, die untermalt werden mit gekünstelt einstudierten Gesichtsausdrücken, von denen man den Eindruck hat, dass man sich diese in stundenlanger Arbeit, von den Models aus den Modekatalogen abgeguckt hat. Leider wirkt das oftmals einfach übertrieben und ein wenig albern. Kaum ein bekannter Influencer wirkt noch natürlich, sondern einfach nur wie ein antrainiertes Abziehbild der ganz großen Stars / Models. So verlernen es auch die kleinen oder mittlelschweren Influencer einfach, natürlich zu sein und natürlich in die Kamera zu schauen.

Oliver Pocher kritisierte zudem das penetrante Zeigen der Luxusgüter. Luxusgüter zu zeigen ist etwas das man immer als unangenehm und peinlich findet – zumindest hier in Deutschland. Sein Fokus lag jedoch vor allem auch auf das massive schalten von Werbung. Zudem verurteilte er es aufs Schärftse, dass die Influencer oftmals ihre Kinder dafür benutzen um Klicks zu erzielen.

Er zeigte auf: Die meisten Accounts haben keinen echten Mehrwert. Zumindest nicht für den Zuschauer. Nur der Influencer selbst und die Werbeindustrie profitiert von der Hardcorewerbung des Influencers. Somit machte Oliver Pocher darauf aufmerksam, dass der Content in den Accounts der meisten Influencers in erster Linie zur Selbstdarstellung (puschen seines Selbstbewusstseins) und generieren von Werbung dient.

Umfragen – Meinungen zu Influencern

Was erzählte mir eine sehr junge bekannte Influencerin über Ihre Erfahrungen:

Ich habe nun mehrmals von Influencern gehört, dass die Reaktionen wenn sie angeben, womit sie Ihr Geld verdienen, mittlerweile häufig sehr unschön und fast böse sind. Das geht von einem abfällig dezenten Naserümpfen, bis hin zu etwas bösen und überflüssigen Kommentaren und Fragen in die Richtung, ob man denn keinen vernünftigen Beruf erlernt hat oder nichts “Richtiges” kann. Manchmal folgen auch richtig gemeine Kommentare wie „Macht nichts – ich kann auch nichts“. Das wird zwar manchmal mit einem Lachen untermalt, damit es nicht ganz so böse klingt, aber die Grundaussage meinen viele bitter ernst.

Eine sehr junge Influencerin, die recht bekannt ist in der Infleuncerwelt erzählte mir, dass sie sich in den Hardcore-Coronazeiten häufiger bei Tinder aufhielt. Sie fand in den Profilen der Männer immer häufiger Bilder mit verächtlichen Sprüchen die unschön auf Influencer abzielten. Sie beschrieb mir, ein Bild auf das sie bei Tinder immer wieder stieß: Auf diesem waren zwei Personen zu sehen: Ein Mann und eine Frau bei einem First-Date. Der Mann fragt die Frau was sie beruflich macht – Die Frau antwortet darauf hin, dass sie Influencerin ist, worauf der Mann direkt antwortet: „Macht nichts, ich kann auch nichts und habe auch nichts vernünftiges gelernt“.

Die Dame erzählte mir, dass sie das ganz schön verletzt hat. Sie trat dann mit dem Mann, der dieses Bild gepostet hatte in Kontakt und fragte ihn was es mit diesem Bild auf sich hat und ob er ein Problem mit Influencer habe. Darauf erwiderte er völlig unverblümt, dass für ihn eine Frau die Influencerin ist, nicht in als Partnerin Frage kommen würde. Zumindest nicht für eine ernsthafte feste Beziehung. Er fügte hinzu, dass er einige Influencerinnen kennengelernt habe und dass die so ziemlich alle gleich sind. Ihre Welt ist die online und die meisten haben keinen richtigen Bezug mehr zu Realität, denn bei Ihnen dreht sich alles nur um Selbstdarstellung und das Posten ihres Lebens. Das macht diese Frauen Charakterschwach meinte er und so eine Frau will er nicht an seiner Seite. Er will eine Frau die natürlich ist und im wahren Leben lebt und nicht abhängig von der Bewunderung anderer Leute ist. Er möchte keine unechte Selbstdarstellerin, die sich nur wohl fühlt wenn sie Bewunderung von aussen bekommt. Mit diesen Frauen stimmt im Inneren etwas ganz gewaltig nicht, fügte er hinzu.

Weiterhin war er der Meinung, dass Influencer ihr Geld mit Betrug verdienen, indem sie für Dinge werben die “Dreck” sind. Sie das im Grunde wissen, aber diese Produkte als die Besten überhaupt anpreisen und ihre Follower damit verarschen. Er nannte dieses Vorgehen als Betrug und  als “zu leicht verdientes Geld”. Er fügte hinzu: “Die meisten Influencerinnen haben sonst nichts vernünftiges gelernt und müssen dann auf diese billige Art und Weise Geld verdienen”  Um seine Meinung zu verdeutlichen, habe er auch das passende Foto bei Tinder hochgeladen. Er will dass sich diese Influencer-Tussis von Ihm fernhalten, sagte er. Er schien nicht der einzige zu sein, der so dachte, denn viele ähnliche Meinungen folgten.

Auch die Reaktionen der anderen Männer, wenn die junge Influencerin erzählte, womit sie ihr Geld verdient, waren zumeist sehr verhalten oder recht negativ. Entweder gingen sie darauf gar nicht ein oder hinterfragten direkt, ob und was sie denn ursprünglich gelernt habe – also einen “richtigen” Beruf. Eine solche unterschwellig verurteilende Aussage fühlt sich sicher an wie ein Hieb in die Magengegend und kann man getrost unterlassen finde ich. Es gibt da so einen Spruch, der da lautet: Wenn man nichts Gutes zu sagen hat, dann soll man gar nichts sagen. Man darf schon natürlich gern konstruktive Kritik äussern, aber einen Menschen direkt so vorzuverurteilen nur weil er Influencer ist, ist nicht gut. Ich finde es ist eine Frechheit zu behaupten, dass JEDER Instagramer nichts kann und nicht viel Substanz hat. Das was der Influencer/Instagramer da von sich zeigt, sei es auch noch so oberflächlich, ist das ja nur eine von vielen Seiten die er hat. Zumindest bleibt das zu hoffen.

Influencer sein ist also für viele Menschen kein anständiger Beruf. Es ist für sie eher nur so etwas wie ein „Ausweg“ um Geld zu verdienen weil man sonst nichts kann, so scheint es. Einige haben Ihr das ganz klar so gesagt, andere haben es vorsichtiger formuliert.

Die junge Influencerin hat dann irgendwann begonnen, einfach immer andere Berufe angegeben, wenn sie mit einem Mann in Kontakt trat, weil sie es schlimm fand aufgrund Ihrer Tätigkeit als Influencer vorverurteilt und in eine Schublade gesteckt zu werden. So stellte sie fest, dass beispielsweise Berufe in denen man eine soziale Tätigkeit ausübt oder im Pflegebereich tätig ist – sehr hoch angesehen bei den Männern ist. Richtig gut fanden Männer es, wenn man Ärztin (Ärztin=sehr klug und hilft Menschen) oder Kindergärtnerin (viele Männer denken vielleicht, dass solche besonders fürsorgliche Frauen sind) ist. Der Beruf der Grundschullehrerin war auch hoch im Kurs. Sogar wenn sie angab, dass sie Stripperin sei oder “nur” als Reinigungskraft arbeitet (damit betrachte ich diesen Berufstand nicht als niedere Tätigkeit), wurde das besser angesehen als wenn sie angab, dass sie Influenzerin ist und damit Ihr Geld verdient. Das sei mal so nebenbei erwähnt. 🙂

Nun, mit einem Influencer schienen die Männer fast nur negatives zu verbinden. Es machte den Eindruck, als bewege man sich als Influencer in einer Art sozialen Unterschicht. Damit meine ich nicht die finanzielle Unterschicht, sondern viel mehr, dass man sich in den Augen vieler als Influencer irgendwie asozial verhält.

Ein weiterer Mann äusserte sich ihr gegenüber so:

“Die Damen die sich Influencer nennen, tun eigentlich nichts anderes, als hübsche Bilder von sich zeigen. Auf denen zeigen sich sehr viele unsympathisch selbstverliebt. Damit ist nicht das selbstverliebt um Sinne von Frau mit gutem Selbstbewusstsein gemeint, sondern dieses Selbstverliebsein in der Form “schaut her – ich bin Euer Star – ich bin Schön und nur das zählt”. Es ist auch nicht die Art von Selbstliebe gemeint die gesund und erwünscht ist, sondern eher eine Form der Selbstliebe bei der die Menschen sich selbst überschätzend erhöhen und den Zugang zur Realität verloren haben. Meist steckt dahinter nur eine Person, die in Wirklichkeit unsicher ist und nicht selbstbewusst, sonst würde sie sich Ihre Bewunderung nicht auf diese Art und Weise holen müssen. Auf diesen Bildern sind sie bis ins Mark aufgehübscht und Ihre Gesichter glattgebügelt durch Filter. Im Real-Life erkennt man sie dann oftmals nicht wieder, fügte er hinzu. Da sind sie dann das graue Mäuschen und kaum einer schaut hin… niemand schaut sie an. Da sie aber bewundert werden wollen, müssen sie sich diese Bewunderung auf Instagram holen. Das sind alles überstylte Fakefiguren, die es nicht raffen, dass Natürlichkeit gefragt ist und kein Mann eine Frau will die sich ausschließlich über ihr Äusseres definiert. Wir wollen natürlich wirkende Frauen mit Hirn, die sich nicht selbstverliebt gekünstelt geben und Ihren Wert nicht durch Luxus definieren. Sich erhöhen müssen, indem sie ihre Luxusprodukte in die Kamera halten. Das ist eher sehr abschreckend und einfach nur peinlich. Weil will eine so luxusorientierte Frau schon? Das ist eher abschreckend. Nicht nur, dass diese Frauen “aufmerksamsgeil” sind – sie ballern uns auch noch mit Ihren Werbedeals zu. Peinlicher geht es kaum. Die sollen mal vernünftig arbeiten gehen und einen echten Mehrwert für die Menschheit leisten, anstatt zu versuchen den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.”

Viele Menschen bringen den Begriff Influencer also mit sehr negativen Eigenschaften in Verbindung teilte mir die junge Influencerin mit. Ich habe mich dann selbst mal umgehört und habe folgende Dinge zu hören bekommen als ich fragte was viele mit dem Begriff Influencer verbinden. Einige wiederholen sich, da ich diese wild und unsortiert aus meiner Liste gefischt und niedergeschrieben habe.

Von den Befragten (davon waren über 90% Männer) hörte ich Dinge wie:

– Influencer sind faul, haben keine Lust „richtig“ zu arbeiten.
– Sie verdienen Ihr Geld nur mit Werbung von Produkten die keiner braucht, schlecht sind und sie selbst nicht gut finden oder nie probiert haben
– Influencer können nur Posen.
– Sie sind Influencer weil sie sonst nichts können ausser für unnütze Dinge werben
– Sie tun nichts weiter als schön aussehen (zumindest glauben sie schön zu sein) und zu posen. Und das kann jeder. Schön aussehen mit den richtigen Filtern kann auch jeder
– Influencer haben nie einen richtigen Beruf erlernt.
– Sind unnötig oder gar schädlich für die Gesellschaft. Wer braucht schon Leute die uns dazu verleiten wollen unnütze Dinge zu kaufen.
– Viele Influencer sind Peinlich, weil sie so tun und posen als seien sie Supermodels oder Stars
– Peinlich wenn Wenig- bis Mittelbekannten-Influencer sich verhalten wie Stars und ihren Followern Posts aufdrücken wollen mit Inhalten, die zeigen was sie essen oder was sich in ihrer Handtasche befindet und what ever. Als wenn das jemanden interessiert. Einfach nur Peinlich.
– Influencer sind mehr Schein als Sein. Sie sind unecht und gekünstelt und sehen nur durch Filter schön aus
– Influencer greifen Unmengen an Produkte/Geld ab, ohne dafür viel tun zu müssen.
– Ich kann nicht verstehen, warum manche so viele Follower haben. Wer ist so stumpf, und folgt diesen Menschen, deren einzige Tätigkeit zu sein scheint, sich zu zeigen und für welchen Mist zu werben?
– Wollen nur Selbstdarstellung weil sie im wahren Leben keine Aufmerksamkeit bekommen. Dabei ist alles gefaket was sie zeigen – sogar ihr Aussehen ist gefaked und unecht.
– Suchen nur nach Selbstbestätigung
– Kommen im Real-Life nicht klar und nicht an, haben kein schönes Leben und müssen sich daher online darstellen und dort wenigstens ein schönes Leben vorlügen
– Die meisten lügen nur damit man ihnen folgt.
– Die sehen im Real-Life eigentlich nicht so gut aus wie auf ihren Fotos.
– Sind lächerlich mit Ihrer Poserei
– Influencer=fremdschämen
– Viele Denken sie sind Stars und geben sich auch so – nur weil sie 20… 30… 40…50 Tausend Follower bei Instagram haben (und das ist nichts) von denen die meisten eh gekauft sind. Voll peinlich.
– Influencer sind out.
– Die sollen einen richtigen Beruf ausüben.
– Influencer sind peinlich
– Die sehen nur geschminkt auf ihren Fotos gut aus. Im Real-Life beachtet die doch keiner
– Machen sich lächerlich
– Ich kenne keinen Account der einen echten Sinn/Mehrwert hat und nicht voll von Werbung ist.
– Sollen mal einen richtigen Beruf ausüben und nicht durch lügen/betrügen anderen Menschen Produkte aufschwatzen
– Nerven nur noch
– Für die interessieren sich nur Teenys oder Menschen die auch im wahren Leben nicht klarkommen und sich virtuelle Vorbilder suchen müssen.
– Wer braucht die schon?
– Sind mir egal
– Mit dieser virtuellen Scheinwelt will ich nichts zu tun haben
– Real-Life ist in und nicht diese Scheinwelten der Influencer und Möchtegernstars.
– Wer nimmt denen schon ihr zimmerschönes Scheinleben ab? Der muss ja Irre sein.

Ich war erstaunt. Ich wusste zwar, dass es nicht mehr gerade rühmlich zu sein scheint, sich einen Influencer zu nennen, aber dass fast alle Reaktionen so extrem negativ sind, hätte ich nicht erwartet.

Wie passt das Ergebnis dieser Umfragen zusammen mit dem Zulauf (Followerzahl) den die Influencer haben, denn viele Influencer haben eine Vielzahl von Followern. Aber das kommt mir vielleicht auch nur so vor. Vielleicht ist die Followerzahl in Relation gesehen nur ein ganz kleiner Teil aller Menschen, der sich auf ihren Accounts bewegt. Ich bin kein Statistiker und schlecht in Mathe, aber vielleicht macht dieser groß wirkende Teil der regelmäßig Influencer besucht nur 1% oder weniger von aller Menschen aus. Davon sind dann die meisten Frauen.

Vor allem Männer ab 25 bis 50… 55 hatten bei unseren Umfragen eine denkbar schlechte Meinung von Influencern. Wie sieht es aber bei den Frauen aus? Die Frauen bilden doch jene Gruppe, die den mit Abstand größten Teil der Follower darstellt.

Wir/Ich habe/n also auch Frauen befragt und da sieht es ein wenig bunter aus mit der Meinung über Influencern. Aber nur ein klein wenig. 🙂

Einige ganz jungen Damen (14-18) gaben an, dass sie es cool finden, Produkte zu leicht zu bekommen und sie wären auch gern Influencer.

Einige Frauen (mittleren Alters) gaben an, sich gern mal in die Virtuelle Welt zu stürzen, weil die “echte” Welt ihnen nicht viel bietet und sie selbst unsicher und leicht manipulierbar sind. Einige haben Vorbilder in den Influencern gefunden, von denen sie zuerst glauben, dass sie ihnen eine Richtung aufzeigen können auch so zu werden. Manche tauchen einfach nur kurzzeitig gern in eine so schöne Scheinwelt ab, auch wenn es nicht Ihre eigene ist. Das tut kurzfristig gesehen erst mal gut. Kann aber zu einer Sucht werden, denn alles was sich gut anfühlt kann eine Sucht nach sich ziehen. Das passiert automatisch. Langfristig gesehen, merken die meisten Frauen aber früher oder später, dass Ihnen diese Besuche gar nicht gut tun:  Sie vergleichen sich zu sehr mit einem “Schein”-Menschen in seiner “Schein”-Welt und diesen Vergleich kann kein realer Mensch standhalten und so fühlen sich dann schlechter und schlchter. Müssen aber ihren Influencer immer wieder besuchen. Es ist fast wie eine Sucht die ihnen im Grunde keinen Mehrwert bietet.

Die Frauen die sich als mit beiden Beinen fest im Leben stehend und reflektiert, glücklich beschrieben, gaben an mit dieser virtuellen Scheinwelt nichts anfangen zu können. Sie nannten diese Welt verlogen und langfristig schädigend. Sie sagten, dass sie sich lieber auf die “wahre Welt” konzentrieren und sich mit wirklich wichtigen Themen beschäftigen und nicht mit Menschen die sich selbst darstellen müssen. Ihre Meinung über Influencer kann man sich nun denken. Die möchte ich nun nicht im einzelnen wiederholen. 🙂

Das Thema in dem nun folgenden Abschnitt habe in einem früheren Post schon mal näher beleuchtet und darüber geschrieben. Da ich aber so einige Nachrichten, zu diesem Thema bekommen habe, von Frauen die mir schrieben, dass ihnen diese Influencer / regelmäßige Besuche auf Instagram nicht gut tun, sie sich nachher sogar schlecht und depressiv fühlen, ist es mir wichtig dieses Thema nochmals aufzugreifen.

 

Was sind das für Influencer die manchen Frauen anscheinend nicht gut zu tun scheinen? Welche Influencer sind langfristig gesehen vermutlich nicht gut für Euch?

Es gibt beispielsweise die Influencer die Euch sagen, dass nur Eure inneren Werte wichtig sind und nicht Eure äusseren Werte. Sie sagen Euch, dass Instagram eine Scheinwelt ist und man sich nicht mit den geschönten Fotos vergleichen soll, denn diese sind alle gefaket. Das hört sich nicht nur wahr an, es ist es auch ! 🙂 Aber was machen Jene die Euch das gerade noch gepredigt haben: Im nächsten Augenblick laden sie selbst ein Foto hoch, auf dem sie perfekter und glamouröser nicht aussehen könnten. Vielleicht sind sie auf diesen Fotos gerade in Ihrem Luxusapartment zu sehen. Sie zeigen Euch eines Ihrer schönsten Fotos auf dem sie sich makellos und im schönsten Filter-Licht zeigen. Ihre Profile sind voll von solchen Fotos. Vielleicht sind das teilweise auch Fotos im Bikini, um sich Euch in ihrer ganzen Pracht zu zeigen und von Euch bewundert zu werden und um bewundernde Worte von Euch zu bekommen. Um das Gezeigte dann aber doch abzuschwächen und nicht als Prahler dazustehen (denn der Influencer weiss, dass das prahlen meist gut ankommt bei den Followern), beschreiben sie dieses Foto beispielsweise schnell noch mit den Worten: “Ich habe ein paar Kinder bekommen und durch gutes Licht sieht man meine Problemzonen nicht ganz so. Ich habe aber auch welche”. Es ist und bleibt aber eine Form von Prahlerei, egal was der Influencer unter diese Bilder schreibt. Prahlerei mögen die meisten Menschen irgendwie nicht. Ich bewerte diese nicht, aber man sollte dann nicht versuchen, diese Prahlerei als etwas anderes aussehen zu lassen was sie im Grunde ist.

Um die Situation nochmals kurz darzustellen: Der Influencer sagt euch, Ihr sollte Euch nicht schlecht fühlen, wenn ihr Euch all die unechten und geschönten Fotos und geschönten Scheinwelten anschaut – er lebt Euch aber genau eine solche Welt vor, in der es nur Luxus und Schönheit gibt. Er tut dies obwohl er genau weiss, was das mit vielen von Euch macht und er Euch soeben noch mit mahnenden Worten gewarnt hat!!!! Was soll das? Wo ist da der Sinn? Das scheint fast wie Hohn. Auf seinem Account gibt es kein Foto von seinen Problemzönchen, keine “echten” Ungeschminktfotos. Kein Post darüber, dass man heute einen Scheiss Tag hatte und an sich selbst und der ganzen Welt gezweifelt hat – nein, da gibt es nur Schönheit und Perfektion. Wer bitte kann einen solchen Menschen ernst nehmen oder ihm noch irgend etwas glauben?! Ihr folgt einer Trugwelt, seiner Trugwelt von der der Influencer Euch glauben machen will, dass sie echt ist auch wenn er das Gegenteil behauptet.

Der schlechte Ruf der Influencer und warum es fast zu einem Schimpfwort geworden ist, Influencer genannt zu werden

Genau diese gerade beschriebene Bikini-Situationen habe ich echt häufig gefunden. Diese Influencer-Bikini-Models schreiben zwar, ihr zu Euren Problemzonen steht sollt und sie selbst auch welche haben, aber Sie trauen es sich selbst nicht, Euch diese Problemzonen von sich zu zeigen. Natürlich nicht, denn sie wollen Eure Bewunderung und Euer Lob für Ihren perfekten Körper, der trotz einiger Schwangerschaften, so wohl geformt ist. Sie zehren von Eurem Lob und Eurer Bewunderung. Es ist als wenn sie Euch Energie entziehen und diese in sich aufzunehmen um sich gut zu fühlen, wohlwissend, dass ihr Euch dabei schlecht fühlt. Sie brauchen Eure Bewunderung: Welchen Grund gäbe es sonst sich so makellos zeigen zu müssen?! Es gibt keinen triftigen Grund.

Sie wissen auch genau, wie sich viele von Euch fühlen wenn sie sich dieses Bikinifoto anschauen. Wie sich Frauen fühlen, die vielleicht nach ein paar Schwangerschaften total unglücklich sind, weil sie so ganz anders aussehen und ein paar Röllchen Ihren Körper zieren. Der Influencer weiss dass, aber nimmt es in Kauf, dass es Euch schlecht geht beim ansehen dieser Fotos. Aber es ist ihm egal oder er nimmt es einfach billigend in Kauf. Und da hilft es Euch wenig wenn der Influencer betont, dass auch er eigentlich ein paar Speckröllchen hat (die er euch aber nicht zeigen wird).

Selbstbefriedigende Selbstdarstellung scheint hier alles zu sein. Da wirkt der Satz dass man selbst ja ein paar Kinder bekommen hat, und im Grunde auch so ein paar Problemzönchen hat, wie Hohn. Soll er sich doch mit all diesen Problemzonen zeigen, wenn er vorher noch predigt, dass nur innere Wert zählen, nicht so sehr das Äussere und dass ihr glücklich mit Euren Pfunden sein und sie stolz zeigen sollt. Durch das zeigen seiner Problemzönchen, wäre er ein wahres und ernstzunehmendes Vorbild. Ich möchte nicht das zeigen solcher Foto generell kritisieren, sondern lediglich verdeutlichen, dass man, wenn man solche Fotos schon zeigt, solch heuchlerischen Kommentare einfach weglassen sollte.

Nun mögen manche aufschreien und fragen, ob es nun wirklich verwerflich ist, sich im Bikini zu zeigen weil man Frauen damit verletzen könnte, die nicht so zufrieden mit Ihrem Körper sind. S0 dürfte man sich ja auch am Strand oder sonst wo nicht mehr im Bikini zeigen.

Das zeigen von Bikini-Fotos ist kein Vergehen und natürlich nicht verwerflich. Ich kenne viele Influencer die sich auch ab und an mal auf geschmackvollen Fotos im Bikini zeigen. Von denen rede ich nicht. Ich rede von den Damen die sich nicht stets übertrieben selbstdarstellerisch mit inziniertem aufgesetzten Modellächeln auf ihren Accounts zeigen müssen und Eure Bewunderung benötigen und Euch im gleichen Atemzug sagen: Steht zu Euren Röllchen”.

Diese “glaubhaften” Influencer die man sich doch gern mal im Bikini anschaut definiere ich folgendermaßen: Das sind Frauen, die sich natürlich geben und man nicht den Eindruck hat, dass sie sich durch dieses Posen und Zeigen profilieren wollen. Durch dieses profilieren findet eine Aufwertung statt, von der sich widerum nicht so selbstbewusste Menschen abgewertet fühlen.

Folgt lieber Influencer, die einem das Gefühl geben, dass sie echt und unverstellt sind – quasi zum anfassen und die Euch nicht den Eindruck vermitteln “schaut her – schaut zu mir auf” das bin ich und wer seid ihr?. Das scheint der entscheidende Unterschied zu sein. Diese Influencer schaut man sich doch gern an – auch wenn sie makellos sich im Bikini zeigen.

Viele begreifen nicht, was da vor sich geht und schenken IHREM Star bewundernde Worte auch wenn sie sich gerade beim anschauen der Fotos nicht gut fühlen, weil sie sich mit Ihnen vergleichen. Es wird von ihnen fast nichts mehr hinterfragt, was der Star so macht. Es wird blind alles geliked was ihr Star postet und somit animieren sie ihren Star genau so weiter zu machen. Nun fühlt sich der Star immer mehr als Star. Dass 1.000.000.000 andere Menschen alles andere als begeistert von ihm, sondern eher abgestoßen sind, wird der Influencer nicht wahrnehmen. Nur vereinzelt bekommt er Kritik die er als Neid abtut. So kann man schnell abheben und eine Art des Übermutes bekommen, die schädlich ist. Man verliert den Bezug zur Realität und schlägt irgendwann hart auf den Boden auf: Wer hoch fliegt, kann schnell fallen. Vor allem wenn dieser “Höhenflug” egoistischer Natur ist und nur zur Befriedigung seiner eigenen Wünsche dient.

Der Influencer hat meines Erachtens eine Art Verantwortung. Je bekannter er ist, desto mehr hat er sie. Und wenn er sich aus einem reinen Wunsch der “Selbstbefriedigung” so selbst glorifizierend gibt, um von Euch bewundert zu werden, wertet Euch das gefühlsmäßig ab. Es entstehen mehr und und mehr negative Energien… und Vorsicht nun wird es ein wenig spirituell 😉 … Ich glaube, dass das verursachen dieser negativen Energien früher oder später eine Art Rückkopplung verursachen können, und diese Energien wie eine Wucht zurückschlagen können. Energien die man verursacht hat, seien sie negativ oder positiv – verschwinden nie – sie verpuffen nicht im All. Irgendwann wenn man nicht damit rechnet, kommen sie mit voller Wucht zu dem zurück der sie verursacht hat. Zumeist sind diese negativen Energien aus einer reinen Wunsch der Selbstbefriedigung entstanden: Ich erhöhe mich und fühle mich gewollt, geliebt und wertvoll und ich werte meine Umgebung ab. Nur ich zähle, und was der Zuschauer denkt, dass interessiert doch nicht und geht mich nichts an. Natürlich kann und darf man sich nicht für alles und jeden verantwortlich fühlen, dass man durch das Posen auf Instagram bei jedem Einzelnen verursachen kann, wenn er sich das anschaut. Aber man sollte mit Bedacht vorgehen und nie vergessen, dass es sich bei den Zuschauern um Menschen handelt, denen das zeigen dieser Scheinwelten auf Dauer schaden können. Es scheint wie eine Werbung für sich selbst: Schaut her, wie toll ich bin. Das werben für Sich selbst, scheint zudem wie eine Art “Bittstellung zu sein”. Bitte bewundert und beachtet mich. Die ganz großen Persönlichkeiten benötigen diese Art der Werbung und Bittstellung für sich selbst nicht. Sie müssen sich nicht selbstglorifizierend in Wort und Bild geben und zeigen.

Ein ganz großer Tip: Haltet Ihr Euch an jene Menschen und niemals an jene die für sich werben. Je mehr sie in den höchsten Tönen von sich reden, desto misstrauischer sollte man sein. Ein Mensch der wirklich selbstbewusst ist, benötigt diese Form der Selbstüberhöhung nicht – er benötigt niemals Eure Bewunderung und muss sich daher auch niemals darum buhlen indem er Euch zeigt und sagt wie toll er doch ist und wie toll er alles macht!

Werben von Produkten

Einige Influenzer gehen noch viel weiter, sie bieten Euch sogar Produkte an die sie selbst haben herstellen lassen und irgendwelche Dienste an. Diese Produkte sind meist überteuert. Zudem habe ich gesehen, dass Influencer immer häufiger Lifecoachings anbieten die Euch zu mehr Geld, Ruhm, Glück oder Macht verhelfen sollen. Die meisten darunter die so etwas anbieten, haben all ihre Weisheiten mal irgendwo mal aufgeschnappt und predigen all die Dinge, die man eh längst weiss, die aber sehr klug klingen. Es werden Euch Informationen und Hilfen versprochen, die dann im Endeffekt kostenpflichtig sind. Zumeist sind diese dann sehr sehr teuer. Um Euch zu ködern werfen Sie Euch ab und zu mal ein klug klingendes Lifecoaching kostenlos für die Füße, dass Euch dann bei Laune halten und die Euch suggerieren soll, dass Ihr nur ihrem Account folgen müsst um alles Geld oder Glück der Welt zu erhalten. Hier heisst es : Finger weg!!!! Haltet Euch bei diesen Dingen lieber an Menschen die ihr Handwerk verstehen und die das beruflich/professionell machen. Hier gibt es sicherlich auch schwarze Schafe, aber ich würde behaupten, dass das Risiko hier geringer ist auf jemanden zu stoßen, der im Grunde nichts davon versteht was er da coacht.

Fazit:

Die meisten Meinungen zum Thema Influencer die ich erhielt, waren ziemlich negativ besetzt, wie ich zu Beginn meines Posts bereits erwähnt. Positive Rückmeldungen gab es leider sehr selten. Das erweckt den Eindruck, dass es kaum guten Content zu geben scheint, den die Influencer zu bieten haben. Aber es liegt wohl auch immer im Auge des Betrachters, was er als guten oder schlechten Content erachtet. Ich habe für MICH auf jeden Fall einige tolle Influencer entdeckt die richtig gute Inhalte bieten. Das sind dann zumeist die Sorte von Influencern, die ohne diese ständige selbstdarstellerische unnatürliche Gepose (bei dem man sich iwie fremdschämen muss), ohne das permanente Zeigen von Luxusgütern, und ohne das “ständige” werben von Produkten auskommen.

Es gibt sie also – Die angenehmen Influencer mit richtig gutem Content. Ich habe zwar nicht so viele gefunden, die ohne all die übliche oben beschriebene übertriebene Selbstinszenierung auskommen, aber auf ein paar bin ich schon gestoßen. 🙂

Die Zeit jener Influencer, die uns ihre Luxusgüter, teuren Kleider, “Luxuswohnungen”, “Luxusleben” (oder jenes welches sie uns als solches verkaufen wollen), “Luxuskörper ständig unter die Nase halten wollen, scheint vorbei. Diese Influencer scheinen uns nur noch zu nerven. Auch dass sie uns ständig zeigen wollen, wie schön sie doch heute wieder ausschauen, wollen wir nicht sehen. Wir wissen, dass es hier nur um Selbstdarstellung geht. Sie brauchen unsere bewundernden Worte um sich lebendig und gut zu fühlen. Wir sind so übersättig von “all dem”. Mir wird mittlerweile übel, wenn mich mal wieder so ein Influencer mit seinen gekünstelten und unnatürlichen Posen anlächelt, wenn ich zufällig auf ein solches Bild auf Instagram stoße. Auch ich habe keine Lust mehr auf Luxusgehabe, Foodpics, selbsternannte Motivationcoaches, “What i eat in a day Posts”, immer den gleichen Wohnungsfotos und all das was man zu Hauf bei Instagram findet.  Ich bin einfach übersättigt von all dem. Wir brauchen etwas Frisches und Neues. Keine Menschen, die uns Ihre Scheinwelten aufdrücken möchten.

So bleibe ich immer mehr an jenen Accounts hängen die so ganz anders sind. Und das scheint vielen anderen Menschen auch so zu gehen und es werden immer mehr. Die “alten” Influencer die sich nicht weiter entwickeln (und das muss man wenn man als Influencer seinen Stand behalten möchte) dümpeln vor sich hin und werden bald ganz von der Bildfläche verschwinden. Die Jenigen mit den neuen frischen Ideen, die die sich nicht selbstverherrlicht zur Schau stellen müssen, um ihr Selbstbewusstsein zu füttern, sondern einen “echten” Mehrwert bieten, werden bleiben.

Nun würde mich interessieren wie Ihr über Influencer denkt. Ich bitte darum, keine gezielten Influencer zu nennen, weil ich nicht möchte, dass hier irgendein Influencer direkt niedergemacht wird.

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